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Stift Zwettl:
Glaube,
Kultur und
Wirtschaft
im Einklang
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Kirchensanierung
2009
Ein Schwerpunkt der Baumaßnahmen 2009 lag in der Innenrenovierung
der Stiftskirche.
Von den Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamtes, das
auch die Kosten übernahm, wurde eine Befundung des Hochaltares durchgeführt.
Chororgel und die historische Egedacherorgel sind bereits durch
Holzverbauten gesichert.
Die neugotischen Fensterscheiben mussten zur Restaurierung
ausgebaut werden. Eine zusätzliche Schutzverglasung an der Außenseite der
Fenster wurde eingesetzt und wird in Zukunft die historischen Scheiben vor
Witterungseinflüssen schützen.
Im Bereich des Fußbodens wurden die Bodenplatten teilweise
gehoben um eine versenkte Führung der neuen Elektroinstallationen zu
ermöglichen.
Als Entscheidungshilfe für die Farbwahl der künftigen
Ausmalung der Kirche wurde die bestehende Fassung gereinigt. Somit standen eine
barocke Variante in Blaugrau mit weißen Fugenstrichen, eine graue von 1850 und
die bestehende von 1937 zur Auswahl. Nach eingehender Diskussion entschied sich
der Konvent für ein elegantes Grau.
Die Blechdächer an der Südseite der Kirche und im Bereich
des Chorumgangs wurden erneuert.
Bautagebuch 2008
Oktober
- Die Drainage an der Nordseite der Kirche wird durchgeführt und
der Kanal zur Ableitung des Regenwassers verlegt. Das Geläut vom
Dachreiter wird in den Westturm umgesiedelt.
August bis September
- Die Musterachse an der Nordseite der Kirche wird zweifach
ausgeführt. Eine Hälfte der Musterachse wird in der
Färbelung aus der Mitte des 19. Jh. ausgeführt, die zweite in
der barocken Fassung. Die Fassung des 19. Jh. ist in einem weichen
Grauton gehalten, die der Barockzeit in einem kühlen Grau mit
weißen Quaderstrichen und azuritblauen Kreuzrippen. Die
neugotischen Fenster in der Kapelle und in der Obergade wurden doppelt
verglast. Die restaurierten Scheiben wurden wieder eingesetzt. Ende
September wird das Gerüst entfernt und damit ein Blick auf die
doppelt ausgeführte Musterachse möglich.
Die Drainage der Westseite der Kirche wird durchgeführt.
Gleichzeitig werden die Vorbereitungen für eine
Außenbeleuchtung der Kirchenfassade getrofffen. Die Pflasterung
vor den Portalen wird erneuert. Schadhafte Granitplatten werde durch
andere ergänzt.
Juni bis Juli
- An der Südseite des gotischen Hochchores wird eine Drainagierung
vorgenommen. Dazu wird das Erdreich ca 1.5 m tief an den Grundmauern
der Kirche entfernt. Archäologen beobachten vor Ort den Aushub und
dokumentieren die Fundamente der alten Sakristei und Teile einer Apside
des südlichen Fensters des Kapitelsaales. Der Aushub wird
abtransportiert und die Schottermaterial eingebracht. Gleichzeitig
werden bereits Kanäle gelegt für eine Außenbeleuchtung
des Hochchores.
Im Arbeitsausschuss im Juni wird der Startschuss gegeben für die
Adaptierung der Bibliotheksanlage für Tourismus und kulturelle
Veranstaltungen. Um entsprechende Ausweichquartiere zu schaffen und um
die wertvollen Bestände aus dem Hauptsaal auslagern zu
können, werden eigene Räumlichkeiten ausgebaut und heutigen
Standards angepasst. Im Juli werden die Böden herausgenommen und
Vorarbeiten für neue Böden geleistet. Neue
Elektroinstallationen inklusive Alarmanlage und Brandmeldeanlage werden
vorgenommen.
Bautagebuch 2007
August -
Fertigstellung der Neueindeckung der Bibliothek. Vollständige
Räumung der Baustelle und Rodungsarbeiten im Konventgarten.
Juli - An
der Nordfassade der Bibliothek wurde ein Gerüst errichtet und die
Blechtraufen und Rinnen neu gemacht. Die Nordseite der Bibliothek wurde
neu eingedeckt.
Juni - Die
Nordseite des Kirchendaches wurde fertiggestellt. Das Blechdach im
westlichen Teil der Kirche wurde erneuert. Die Südseite des
Bibliotheksdaches wurde neu gedeckt. Der mobile Kran konnte seine
Arbeiten beenden und wurde abgebaut. Um die Fresken von Paul Troger zu
schützen, wurde ein Fangnetz über den Platzlgewölben
eingezogen und diese zusätzlich gegen eventuell eindringendes
Regenwasser mit Planen geschützt.
Mai -
Neueindeckung der Südseite, des südlichen Querschiffes.
Teilweise Erneuerung der Lattung. Die Arbeiten gehen
planmäßig voran. Die Nordseite bis zum Querhaus wurde soweit
fertig gestellt. Ein Gerüst für Sakristei und Nordseite der
Kirche wurde aufgestellt.
April
- An der Nordseite des Klosters wurde im Konventgarten ein Weg für
Baumaschinen und Zubringung der nötigen Gerätschaften
angelegt. Die Zufahrtstore wurden verbreitert und der Weg entsprechend
befestigt. Auf dem Klosterfriedhof wurden die Gräber der Patres
gesichert und durch Abdeckungen geschützt. Das Baugelände
wurde weiträumig abgeriegelt.
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