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Stift Zwettl:
Glaube,
Kultur und
Wirtschaft
im Einklang
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Bibliothek & Archiv
Der Bibliothekssaal
wurde 1730-32 von Josef Munggenast erbaut und von Paul Troger mit
Szenen aus dem Leben des Herkules freskiert. Der zweigeschossige Raum
mit Galerie wird von Platzlgewölben überspannt.
Im Stift Zwettl bestand bereits seit dem 12. Jahrhundert ein
Scriptorium, in dem Mönche Handschriften für den liturgischen
Gebrauch, Annalen, die denkwürdige Ereignisse in Kloster und Welt
verzeichnen und Urbare zur Erfassung von Besitz und Einkünften
anfertigten. Die reiche Handschriftensammlung mit 425 Codices wird in
der Bibliothek verwahrt. 286 Inkunabeln gehören ebenfalls zum
Bestand der Bibliothek.
Das seit der Gründerzeit durchgehend anwachsende Archiv des
Stiftes zählt zu seinen Prunkstücken die so genannte
„Bärenhaut“, eine Abschrift von Urkunden und die
Zusammenfassung des Gründungsgeschehens, der Hausgeschichte und
der Beziehungen zur Stifterfamilie der Kuenringer. Der Prachtband
enthält den bekannten Stammbaum der Kuenringer. Die Bezeichnung
„Bärenhaut“ leitet sich vom Einband aus Schweinsleder
– im Volksmund der Haut eines Saubären – ab.
Die Bestände des Archivs sind Ziel zahlreicher wissenschaftlicher Forscher.
Von Ostern bis 31. Oktober 2010 ist die Bibliothek für Besichtigungen im Rahmen von Spezialführungen durch geschultes Personal möglich.
Kontakt für Anmeldungen zu Führungen
Rezeption Stift Zwettl
Tel.: +43 2822 20202 17
Mobil: 0664 85 69 063
Fax: +43 2822 20202 40
E-Mail: info@stift-zwettl.at
Kontat für fachliche Anfragen
MMag. Martin Haltrich
Tel.: +43 2822 20202 41, 441, 442
Fax: +43 2822 20202 443
E-Mail: bibliothek@stift-zwettl.at
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| Aktuelles |
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Eröffnung der Bibliothek nach der Adaptierung für Tourismus und Kultur am 24. April 2009 im Rahmen eines Festaktes
Weitere Infos
Benützung
Benützung der Bestände der Bibliothek und des Archivs
Weitere Infos
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